Wer kennt das nicht? Kaum sitzt man im Reisemobil oder im Pkw, beschlagen auch schon die Scheiben. Beschlagene Scheiben stören nicht nur, sie sind auch gefährlich! Das ist vor allem im Herbst oft der Fall, wenn das Wetter wieder nass und kalt wird.

Wir befüllen so gut wie jede Klimaanlage in jedem Fahrzeugtyp, einfach kurz anrufen unter 030 335 39 08 und wir geben Ihnen Auskunft. Bitte haben Sie Verständnis dafür wenn es einmal nicht der Fall sein sollte und wir Sie mit Ihrem Fahrzeug zur Sichtkontrolle in unsere Werkstatt bitten!

Leistungsumfang

  • Funktions- und Sichtprüfung am Auto
  • Absaugen des verbliebenen Kältemittels incl. Kontrastmittel
  • Unterdruckprüfung der Anlage
  • Kompressoröl in der Anlage ergänzen
  • Neu-Befüllung mit Kältemittel nach KFZ Vorgabe des Herstellers bis max.1000g
  • Umweltgerechte Entsorgung des alten Kältemittels

Klimaanlagen entziehen der Luft Feuchtigkeit und sind deshalb auch ideal, um die Scheiben schneller wieder frei zu bekommen. Auch im Winter sollte die Klimaanlage ab und zu eingeschaltet werden. Die Klimaautomatik schaltet sich bei kalten Temperaturen sowieso automatisch aus, allerdings werden auf diese Art muffige Gerüche vermieden, wenn man die Klimaanlage im Frühjahr wieder nutzen will.

Die Kühlleistung der Klimaanlage lässt jährlich nach. Durch Schläuche und Schlauchverbindungen können jährlich bis zu 10% des Kältemittels entweichen. Der Innenraumfilter filtert Staub, Schmutz und Pollen aus der Luft – bis zu 300 m³ Außenluft pro Stunde. Bakterien, Pilze und Mikroorganismen kommen mit der Zeit über das Lüftungssystem in den Fahrzeuginnenraum und unangenehme Gerüche entstehen.

Rufen Sie uns an unter Tel.: 030/335 39 08


5 Tipps vom Spezialisten

1. Wartung

Klima-Wartung alle zwei Jahre, bei Neuwagen erste Kontrolle nach drei, spätestens vier Jahren. Prinzipiell gilt: Klimaanlagen immer ganzjährig betreiben!

2. Defekte

Falls die Klimaanlage kaputt und die Vertragswerkstatt nicht für Reparaturen ausgerüstet ist, unbedingt Spezialisten aufsuchen, wie z.B. AUTO ULLI, Neue Bergstrasse 10, 13585 Berlin, Tel. 030 335 39 08

3. Ältere Klimaanlagen (Baujahr vor 1992)

Einmal im Monat mindestens zehn Minuten laufen lassen, damit die Wellendichtung des Kompressors geschmiert und somit nicht undicht wird. Bei neueren Anlagen ist dies wegen der besseren Dichtung nicht unbedingt nötig. Zur Vermeidung übler Gerüche sollten aber auch neuere Anlagen nicht zu lange außer Betrieb sein.

4. Gerüche

Vor allem bei sporadischem Klimabetrieb oder Kurzstreckenfahrten wird der Verdampfer nicht richtig abgespült und gereinigt. Bakterien und Pilze finden auf dem feuchten Verdampfer ideale Bedingungen vor und vermehren sich – es stinkt. Abhilfe: Anlage mindestens eine Stunde in Betrieb nehmen. Fünf Minuten vor Ende jeder Fahrt Klimaanlage ausschalten, damit der Verdampfer abtrocknet. Wenn das nicht hilft, Verdampfer in der Werkstatt reinigen und desinfizieren lassen.

5. Gebrauchtwagen mit Klimaanlage

Fragen, ob die Anlage lange außer Betrieb war. Falls ja, kann eine Inbetriebnahme das Aus bedeuten, da oft kein Kältemittel mehr in der Anlage ist. Die fehlende Schmierung ruiniert den Kompressor in kürzester Zeit. Der Ersatz des Kompressors kann mehrere 1000 Euro kosten.

Hier erfahren Sie mehr – Wie funktioniert eine Klimaanlage ?

Klimaanlagen werden auch in Luftfahrzeugen und Kraftfahrzeugen eingesetzt. Oftmals wird dabei auch von Klimatronik (Climatronic) oder Klimaautomatik gesprochen. Der generelle Unterschied liegt in der Bedienungsart und/oder Ansprechart der Bauteile der Klimaanlage. Eine Klimatronik sowie eine Klimaautomatik werden elektronisch geregelt, dagegen funktionieren ältere Anlagen nur über Drehregler oder mechanisch, dabei spricht man von „manueller“ Klimaanlage. Zudem ist es mit modernen Klimaautomatiken in Fahrzeugen sogar möglich, die Temperatur für Fahrer, Beifahrer sowie Rückbank separat einzustellen. Üblicherweise wird auch die unterschiedliche Erwärmung des Fahrgastraumes durch Sonneneinstrahlung kompensiert, indem die Position der Sonne über einen Sonnenstandssensor (auch: Solarsensor) ermittelt und dementsprechend die betroffene Seite des Fahrzeugs stärker gekühlt wird.

Die Funktionsweise einer Autoklimaanlage sieht – generell gesehen – so aus: Die zu kühlende Luft wird in einen Verdampfer geleitet, in welchem das Kühlmittel verdampft. Der Verdampfungsprozeß kühlt die durchströmende Luft deutlich ab. Das Kühlmittel wird danach gasförmig in einen Kreislauf geleitet, indem es durch einen Kompressor angesaugt wird und durch einen nachgeschalteten Kondensator – dem Schweiß-Prinzip der Haut ähnlich – wieder abgekühlt und in seinen Flüssigkeitszustand zurückgesetzt wird. Bevor das Kühlmittel wieder in den Verdampfer zurückgeleitet wird, wird es noch in einem Trockner von Feuchtigkeit und Schmutz befreit. Der Nebeneffekt, dass bei Einschalten der Klimaanlage das Kondenswasser von den Scheiben verschwindet und die Sicht besser wird, liegt darin begründet, dass kältere Luft grundsätzlich weniger Feuchtigkeit enthalten kann als wärmere. Kleinere Wasserlachen unter dem Fahrzeug beim Parken sind auf das „Abtauen“ des Verdampfers der Klimaanlage zurückzuführen.

Durch Klimaanlagen wird häufig ein gesteigerter Komfort empfunden, was auch die Sicherheit fördert. Insbesondere bei hohen Temperaturen kann die Konzentration des Fahrers erheblich abnehmen. Früher noch als verzichtbarer Luxus abgetan, erlebten Kfz-Klimaanlagen in Deutschland in den 1990er Jahren einen regelrechten Boom. Heute gehört die Klimaanlage im Pkw zur Standardausstattung und sorgt nicht nur für kühle, sondern auch für saubere Luft im Innenraum. Gereinigt wird die Luft mittels eines Kabinenluftfilters, auch bekannt unter den Bezeichnungen Pollen- oder Innenraumfilter. Nur durch den Einsatz hochwertiger Kabinenluftfiltersysteme gelingt es, die Passagiere vor Pollen, Dieselruß, Feinstaub, Ozon und anderen Reizgasen zu schützen. In bestimmten Fahrzeugklassen gilt heute ein Gebrauchtfahrzeug ohne Klimaanlage schon als nahezu unverkäuflich. Der Betrieb des Klimakompressors erhöht auch den Arbeitswiderstand des Motors und somit auch den Verbrauch. Der Mehrverbrauch reicht in der Realität von nicht messbar bis über 5 l/100 km. Wie hoch er letztendlich ist, hängt neben den Betriebsbedingungen von Motorleistung und Bauart des Klimakompressors ab.

Quelle: Wikipedia

Published by

ThemeTF wordpress digital marketplace Theme